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Lebenshilfe Wolfenbüttel

Das Eingangsverfahren






Der Eintritt in die Werkstatt beginnt mit einem dreimonatigen Eingangsverfahren. Es soll den Teilnehmern und Teilnehmerinnen den Eintritt in das Arbeitsleben erleichtern, Orientierungshilfen in den ersten Wochen in der Werkstatt bieten und sie mit ihrer neuen Rolle als Arbeitnehmer/in vertraut machen.

Unter Berücksichtigung der Interessen, Neigungen und Wünsche des/der Beschäftigten werden individuell zugeschnittene Wege erprobt und zur Grundlage für alle weiteren Planungen gemacht. Fähigkeiten und Fertigkeiten werden im Eingangsverfahren ermittelt und sind entscheidend für die Förderung im Berufsbildungsbereich.

Mit Hilfe psychologisch-diagnostischer Verfahren und der Erstellung eines Eingliederungsplanes werden Empfehlungen über die weitere berufliche Entwicklung getroffen und später umgesetzt.

Bereits im Eingangsverfahren wird einmal in der Woche Berufsschulunterricht durchgeführt, der über die gesamte Dauer der Berufsbildungsmaßnahme fortgesetzt wird. Ebenso sind die sogenannten Arbeitsbegleitenden Angebote fester Bestandteil der beruflichen Bildung. Hierzu zählen verschiedene sportliche Aktivitäten sowie musische und kreative Angebote. Sie tragen zur Entwicklung der Persönlichkeit und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit einer Behinderung bei.